Senatorin h.c. Margarete Ammon

Margarete Ammon

"Ich möchte junge Menschen dazu anregen, eigene neue Ideen zu entwickeln und etwas daraus zu machen. Wir brauchen schöpferische Menschen, die ihre Gedanken umsetzen."

Im Jahr 2002 gründet Margarete Ammon die gemeinnützige Margarete-Ammon-Stiftung. Die öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts soll nach ihrem Willen das Vermögen erwerben, das durch die tatkräftige Arbeit ihrer Familie aus drei Generationen geschaffen wurde. Margarete Ammon gründet bereits 1949 zusammen mit ihrer Schwester Barbara Hoffmann die KITHAN Grundstücks- und Handelsgesellschaft. Vorwiegend in der bayerischen Landeshauptstadt verwirklicht die Gesellschaft neue Wohnungs- und Gewerbeimmobilien. Nach dem Tod ihres Vaters Fritz Kieninger übernimmt Margarete Ammon den elterlichen Betrieb, die Fleischwerke Zimmermann, im schwäbischen Thannhausen. Mit Unternehmerfleiß und nach einer gelungenen Sanierungsphase verwandelt sie die Traditionsfabrik in einen der modernsten Fleischwarenbetriebe mit Standorten im In- und Ausland. Durch den plötzlichen Tod ihrer Schwester Barbara Hoffmann im Jahre 1972 wird die Stifterin nunmehr alleinige geschäftsführende Gesellschafterin. 1989 regelt sie die Nachfolge des Traditionsbetriebes und veräußert den elterlichen Fleischwarenbetrieb an den bekannten Milchproduktehersteller Ehrmann. Mit der Gründung der Margarete Ammon Stiftungs-AG im Jahre 1995, die 2002 in die gemeinnützige Margarete-Ammon-Stiftung umgewandelt wird, beginnt verstärkt die eigentliche Stiftungsarbeit. Vielfältige Projekte werden seitdem unter ihrem Stiftungsratsvorsitz verwirklicht. Ein besonderes Augenmerk legt Margarete Ammon auf die medizinische Forschung. In Würdigung ihrer herausragenden Verdienste für ihr unternehmerisches Wirken wird Margarete Ammon mehrfach ausgezeichnet. So ist sie Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt Thannhausen, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und des Bayerischen Verdienstordens. Für die engagierte Förderung junger Wissenschaftlerinnen durch die Margarete-Ammon-Stiftung verleiht ihr die Technische Universität München ehrenhalber die Würde einer Senatorin.